Alarmzeit: 9. Januar 2026 um 11:17 Uhr
Einsatznummer: 2026-006
Einsatzstichwort: Brandeinsatz > Feuer 3 Y
Einsatzort: Altenhundem
Einheiten und Fahrzeuge:
Weitere Kräfte: Bürgermeister, DLRG Welschen Ennest, DRK Lennestadt, Feuerwehr Attendorn, Feuerwehr Kirchhundem, Leiter der Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst Oedingen, Notfallseelsorge, Ordnungsamt Stadt Lennestadt, Polizei, Pressesprecher, PSU Team, Rettungsdienst Kreis Olpe, Rettungshubschrauber Christoph 25, stellv. Kreisbrandmeister, THW
Einsatzbericht:
Am Freitag, den 09.01.2026, wurde die Feuerwehr Lennestadt zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Altenhundem alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem zweiten Obergeschoss und hatten sich vom Brandzimmer auf den restlichen Bereich der Wohnung sowie auf den Dachstuhl ausgebreitet. Nach ersten Erkenntnissen waren insgesamt elf Personen in dem Wohnhaus gemeldet. Zwei Personen galten als in der Brandwohnung vermisst. Unverzüglich leitete die Feuerwehr umfangreiche Maßnahmen zur Menschenrettung ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor. Beide vermissten Personen konnten in der Brandwohnung aufgefunden werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst verstarben die beiden 66-jährigen Personen noch an der Einsatzstelle. Die Brandbekämpfung erfolgte über zwei Drehleitern sowie mehrere Wasserwerfer. Aufgrund der starken Brandausbreitung im Dachbereich war ein aufwendiges Abtragen der Schieferplatten notwendig, um versteckte Glutnester zu erreichen. Die Wasserversorgung wurde sowohl über das örtliche Hydrantennetz als auch über eine Wasserentnahme aus der nahegelegenen Lenne sichergestellt. Zur Unterstützung der Nachlöscharbeiten kam eine Drohne der DLRG Welschen-Ennest zum Einsatz. Mithilfe der Wärmebildtechnik wurden verbliebene Glutnester im Dachbereich lokalisiert und gezielt über die Drehleitern abgelöscht. Das betroffene Mehrfamilienhaus ist infolge des Brandes unbewohnbar. Die Feuerwehr Lennestadt war mit nahezu allen Einheiten und rund 100 Einsatzkräften im Einsatz. Die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm das Deutsche Rote Kreuz. Die betroffenen Bewohner wurden durch das Sozialamt in anderen Unterkünften untergebracht.
Quelle Bericht: Pressesprecher Feuerwehr Lennestadt

