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	<title>LNN 8-KdoW1-1 &#8211; Freiwillige Feuerwehr Meggen</title>
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		<title>Entschärfung Fliegerbombe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[PS]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 14:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einsatzberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe vom Typ GP 1000 sorgte am Montag, den 25.07.2022 für ein Großaufgebot an Rettungskräften in der Ortschaft Lennestadt &#8211; Langenei. [...]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe vom Typ GP 1000 sorgte am Montag, den 25.07.2022 für ein Großaufgebot an Rettungskräften in der Ortschaft Lennestadt &#8211; Langenei. Aufgrund einer in Zukunft anstehenden Baumaßnahme auf einem ehemaligen Bahnhofsgelände, wurde eine Rasenfläche systematisch durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes auf mögliche Anomalien abgesucht. Dabei wurde eine deutliche Abweichung vom Normalwert festgestellt, was schließlich zum Fund der 10 Zentner schweren Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Lennestadt wurde die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei gegen 13:50 Uhr zur Unterstützung angefordert. Eine für die Feuerwehr Lennestadt nicht alltägliche Lage, denn innerhalb von wenigen Stunden musste nahezu eine ganze Ortschaft für die Entschärfung evakuiert werden. Rund um die Fundstelle wurde zunächst ein 500 Meter umfassender Gefahrenbereich festgelegt, der mit 636 Einwohnerinnen und Einwohner vollständig evakuiert werden musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Feuerwehr bildete daher zur Koordination eine technische Einsatzleitung am Feuerwehrgerätehaus in Langenei, unmittelbar an der Grenze zum Gefahrenbereich. Dafür wurde zur Unterstützung der Einsatzleitwagen (ELW), sowie der Abrollbehälter Einsatzleitung (AB-EL) des Kreises Olpe alarmiert. ELW und AB-EL bilden zusammen die Komponente &#8222;Einsatzleitwagen 2&#8220;. Der Einsatzleitwagen diente dabei als Kommunikationszentrale. Der Abrollbehälter unterstützte die Einsatzleitung bei der Stabsarbeit, sowie der Lagedarstellung und der Organisation der Einsatzstelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel wurde frühzeitig die Ortsdurchfahrt der B236 beidseitig durch die Polizei gesperrt. An der Sauerlandhalle in Lennestadt &#8211; Altenhundem wurde ein Bereitstellungsplatz für alle anrückende Fahrzeuge und Einsatzkräfte eingerichtet. Ein Bereitstellungsplatz ist eine festgelegte Stelle, an der sich die Einsatzkräfte und Fahrzeuge zunächst sammeln. Je nach Bedarf werden diese dann vom Bereitstellungsplatz zur unmittelbaren Einsatzstelle abgerufen. Für die überregionalen Hilfsorganisationen wurde ein zweiter Bereitstellungsraum in der Industriestraße in Lennestadt &#8211; Grevenbrück durch die Feuerwehr eingerichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Unterstützung der Evakuierungsmaßnahmen wurde durch die Kreispolizeibehörde Olpe eine Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Wuppertal angefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenzeitlich wurde die Sauerlandhalle durch das Deutsche-Rote-Kreuz (DRK) für die Unterbringung der zu evakuierenden Anwohnerinnen und Anwohner hergerichtet. Ebenfalls wurde das Krankenhaus Lennestadt für die kurzweilige Unterbringung von bettlägerigen Personen und infizierten Covid-Patienten vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Langenei wurde zeitgleich die Bevölkerung per Lautsprecherdurchsagen über die bevorstehende Evakuierung informiert. In der Ortsmitte standen dafür 3 Busse für den Transfer zur Sauerlandhalle bereit. Im Anschluss wurde alle 15 Straßen im Gefahrenbereich durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei begangen und jede Haustür nochmal kontrolliert. Hierbei weigerten sich zunächst 2 Personen den unmittelbaren Gefahrenbereich zu verlassen, zeigten später jedoch Einsicht, sodass ein gewaltsames Öffnen der Haustür nicht mehr erforderlich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer daraus resultierenden 30-minütigen Verzögerung, konnte die Entschärfung der Fliegerbombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst beginnen. Dafür wurde der Zünder entfernt und der Blindgänger nach rund 30 Minuten unschädlich gemacht werden. Der spätere Abtransport erfolgte mit einem LKW des Kampfmittelbeseitigungsdienst nach Hagen. Kurze Zeit später konnte dann offiziell Entwarnung gegeben werden, sodass alle Maßnahmen beendet werden konnten und die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Heimat zurückkehren konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt waren am Einsatz rund 170 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdient, DRK und Polizei beteiligt. Der Einsatz endete schließlich gegen 21:30 Uhr.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://neu112.feuerwehr-meggen.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-07-25-bombe2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5659" srcset="https://www.feuerwehr-meggen.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-07-25-bombe2-1024x683.jpg 1024w, https://www.feuerwehr-meggen.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-07-25-bombe2-300x200.jpg 300w, https://www.feuerwehr-meggen.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-07-25-bombe2-768x512.jpg 768w, https://www.feuerwehr-meggen.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-07-25-bombe2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Einsatzleitung wurde am örtlichen Feuerwehrgerätehaus aufgebaut</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle Bericht und Bilder: Pressesprecher Feuerwehr Lennestadt</p>
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		<title>Gebäudebrand</title>
		<link>https://www.feuerwehr-meggen.de/einsatzberichte/feuer-3-y/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[PS]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 19:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einsatzberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Feuerwehr Lennestadt wurde zusammen mit dem Rettungsdienst am Sonntag, den 02.05.2021 gegen 21:44 Uhr zu einem Wohnhausbrand nach Lennestadt – Maumke alarmiert. Bereits vor [...]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Feuerwehr Lennestadt wurde zusammen mit dem Rettungsdienst am Sonntag, den 02.05.2021 gegen 21:44 Uhr zu einem Wohnhausbrand nach Lennestadt – Maumke alarmiert. Bereits vor dem Ausrücken der Einsatzkräfte wurde das Alarmstichwort aufgrund zahlreicher Notrufe durch die Kreisleitstelle Olpe erhöht, sodass weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Lennestadt unmittelbar zur Einsatzstelle entsandt wurden. Ein heller Feuerschein, verbunden mit einer starken Rauchsäule, erhellte den Nachthimmel und deutete der Feuerwehr den Weg zum Brandobjekt. Bei diesem Objekt handelt es sich um ein mehrstöckiges Mietshaus mit mehreren Wohnungen für insgesamt 25 Personen. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnten alle Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen. Das Feuer hatte zwischenzeitlich bereits auf den Dachstuhl übergegriffen, welcher kurze Zeit später in voller Ausdehnung brannte. Der eingeleitete Innenangriff, mit mehreren Trupps unter Atemschutz, musste abgebrochen werden, da das Feuer im Gebäude zu weit fortgeschritten war. Die Einsatzleitung bildete insgesamt 4 Einsatzabschnitte. Im ersten 1. Einsatzabschnitt, welcher sich auf den vorderen Bereich des Gebäudes beschränkte, wurde ein massiver Außenangriff über mehrere Strahlrohe und die Drehleiter der Feuerwehr Lennestadt aufgebaut. Im rückwärtigen Bereich, welcher zum Einsatzabschnitt 2 zählte, wurde die Drehleiter der Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Kirchhundem in Stellung gebracht, um das Feuer zeitgleich von mehreren Seiten bekämpfen zu können. Ein weiterer Einsatzabschnitt wurde für den Bereich Atemschutz gebildet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und dem damit verbundenem hohen Einsatz von Atemschutzgeräten, wurde der Abrollbehälter Atemschutz des Kreises Olpe von der Feuerwehr der Hansestadt Attendorn nachalarmiert und dem 3. Einsatzabschnitt unterstellt. Für die Einsatzstellenhygiene sorgte der Gerätewagen-Logistik 2 aus Grevenbrück, sodass die mit Rauchgasen kontaminierte Schutzausrüstung der Atemschutzgeräteträger bereits vor Ort getauscht werden konnte. Der 4. Einsatzabschnitt oblag dem Rettungsdienst mit der Betreuung und Sichtung der Bewohner. Diese wurden zwischenzeitlich in der örtlichen Schützenhalle untergebracht und dort durch das DRK Lennestadt betreut. Alle Bewohner kamen für die Nacht bei Freunden und Bekannten unter. Eine Person wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes dem Krankenhaus Lennestadt zugeführt. Dies stand jedoch mit dem eigentlichen Brand nicht in Verbindung und hatte einen medizinischen Hintergrund. Zur Beurteilung der Statik wurde vom THW Ortsverband Olpe ein Baufachberater hinzugezogen. Um an verdeckte Glutnester im Dach und an der Fassade zu gelangen, wurden vom THW Ortsverband Attendorn ein Fahrzeug mit Kran und Greifer zur Einsatzstelle alarmiert. Die Feuerwehr Lennestadt war mit den Löschgruppen Maumke, Meggen, Grevenbrück, Halberbracht, Oberelspe, Elspe sowie der gesamten Wehrführung im Einsatz. Unterstützt wurde die rund 90 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Lennestadt von der Feuerwehr der Gemeinde Kirchhundem mit einer zusätzlichen Drehleiter und dem Abrollbehälter Atemschutz des Kreises Olpe von der Feuerwehr der Stadt Attendorn. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei und der Rettungsdienst des Kreises Olpe mit mehreren Rettungswagen, einem Notarzt, dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst (Orgl) sowie dem leitenden Notarzt (LNA). Das DRK Lennestadt betreute die Bewohner und übernahm den Eigenschutz für die Feuerwehr. Auch der Bürgermeister der Stadt Lennestadt, Tobias Puspas und der stellvertretende Kreisbrandmeister Mario Fuhlen waren an der Einsatzstelle. Das Wohnhaus bleibt zunächst unbewohnbar. Zur Schadenshöhe und Brandursache liegen der Feuerwehr Lennestadt keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen zur Brandursache.</p>



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