Löschgruppe Meggen

Der Überdruckbelüfter

Er wird eingesetzt, um verqualmte Räume oder Häuser rauchfrei zu machen oder nicht verqualmte Gebäudeteile rauchfrei zu halten.

Ein Druckbelüfter ist im Prinzip ein Ventilator, der entweder durch einen Benzinmotor, einen Elektromotor oder einen Wasserantrieb in Bewegung gesetzt wird.
Lüfter mit Elektroantrieb sind auch in ex-geschützten Varianten erhältlich. Wasserbetriebene Lüfter haben (entgegen der weit verbreiteten Meinung) generell keinen Ex-Schutz gemäß ATEX. Zwar fehlt beim Wasserlüfter die Komponente Otto- oder Elektromotor, allerdings finden sich auch hier bewegliche Teile, bei denen es zu einer statischen Aufladung kommen kann. Selbst Lüfter mit antistatischen Komponenten sind nicht ex-geschützt, wenn für ihren Betrieb normale Feuerwehrschläuche verwendet werden.
Lüfter zur Überdruckbelüftung sind nicht zu verwechseln mit sogenannten Turbo- oder Injektorlüftern, die nach dem Injektorprinzip als reine Strömungsmaschinen arbeiten. Turbolüfter sind oft sehr kompakt und unterscheiden sich von Überdrucklüftern anhand ihrer Propellerform und der Anzahl der Propellerblätter (kleine, turbinenartige Propeller, oft mit 12 bis 14 Blättern, im Gegensatz zum Überdrucklüfter, der mit weniger und längeren Propellerblättern arbeitet).